Fit bleiben auf Reisen? 7 Tipps und Ideen für mehr Sport

WIE DU AUF REISEN FIT BLEIBST

staying active

Das Backpacker-Leben hört sich im ersten Moment nach einem super aktiven und fitten Lifestyle an: Den ganzen Tag draußen, wandern, schwimmen und unzählige Kilometer zu Fuß zurücklegen. Sport und Reisen zu vereinen scheint ein leichtes zu sein.
 
Allerdings muss das nicht immer Alltag sein. Die meisten Durchschnittsbackpacker haben vermutlich Probleme damit, sich beim Reisen sportlich zu betätigen. In Hostel-Zimmern mangelt es oft an Platz und vielleicht ist es dir unangenehm zwischen 11 anderen Menschen, die sich im Halbschlaf befinden, auf dem Boden herumzurobben.

Um dir die Suche nach dem wie oder was ein wenig zu erleichtern, geben wir dir daher im Folgenden eine Reihe von Tipps und Anregungen mit auf den Weg.

beach workout

WAS IST EIGENTLICH SPORT…

… und ab wann ist ein Workout ein Workout?

Eine eindeutige Definition hierzu zu finden ist unmöglich. Das ist aber auch gar nicht nötig! Es gibt unzählige Arten sich fit zu halten. Aber braucht das, was du tust unbedingt einen Namen? Solange Bewegung stattfindet und du dich dabei gut fühlst, muss diese auch nicht gelabelt werden.

Sport – oder zumindest Bewegung – liegt zudem in der Natur des Menschen. Früher hat dieser allerdings einem anderen Zweck gedient als heute, da der Gang zum Kühlschrank als Nahrungsbeschaffungsmaßnahme wohl nicht mehr vergleichbar ist.

Mittlerweile wird der Sport um des Sportes Willen betrieben. Erhöhung der körperlichen Leistungsfähigkeit, Wettkampf, Entspannung oder Spaß – Sport dient vor allem dem Selbstzweck.

Grundsätzlich beschreiben Workouts sportliche Übungen zur Steigerung der sportlichen Leistungsfähigkeit. Hierbei gibt es unterschiedliche Intensitäten, der Umfang variiert und Methoden gibt es unzählige. Ich bin der Überzeugung, dass du zu jeder Tätigkeit mittlerweile den passenden Fachbegriff finden kannst und somit ALLES ein Workout sein kann.

Ein paar spontane Sprints am Strand werden dann zum Intervall-Training, der gemütliche und ausgiebige Spaziergang zum Cardio-Training und die bewusste Dehn-Session nach dem Aufstehen wird plötzlich „Yoga“ genannt.

Doch muss das sein?

Ist es nicht völlig egal, wie wir das, was wir tun nennen und ob du Cardio, HIIT, Yoga, Tabata, Meditation oder whatever betreibst?

Vielleicht hast du etwas ganz Neues für dich entdeckt und du bist der Überzeugung, es gibt noch gar keinen trendigen Namen? I doubt it.

yoga

SEI DU SELBST!

Zerbrich dir bitte nicht den Kopf darüber, wie du dich am besten fit halten kannst, an welchen Fitness-Plan du dich halten solltest oder wie albern du bei deinem Workout aussehen könntest. Du machst das ganze für dich und deinen Körper!

Solange wir in Bewegung bleiben und aktiv sind, ist alles gut. Außerdem bewirken die Summe unserer alltäglichen Bewegungen mehr als vereinzelte Sporteinheiten.

Sei kreativ, sei neugierig, folge deiner Intuition und versuche dich von nichts einschränken zu lassen.

surfing

UNSERE TIPPS ZUM FIT BLEIBEN AUF REISEN

Falls dir nun immer noch die Ideen fehlen, wie deine sportliche Betätigung aussehen könnte, haben wir dir hier einige Tipps zusammengetragen. Sei offen und denk dran: Alles kann, nichts muss!

  • Yoga: Besuch doch mal eine Yoga-Klasse oder schau dir Videos im Internet an. Das kannst du ganz entspannt allein oder in der Gruppe machen.
  • HIIT oder Tabata: Hierfür benötigst du nicht viel Platz und du kannst mit deinem eigenen Körpergewicht arbeiten. Übungen hierzu kannst du dir z.B. Online heraussuchen und dann ganz nach Belieben für dich anpassen.
  • Beachvolleyball/ Fußball/ etc.: Hierbei ist dein Können meist völlig irrelevant und es ist eine großartige Möglichkeit sich mit anderen anzufreunden und sich an der frischen Luft ein wenig zu verausgaben. Außerdem macht Sport am Strand direkt noch mehr Spaß!
  • Wandern/ Klettern: Einfach mal losgehen! Aktiv sein bedeutet nicht, sich maximal auszupowern. Ob du einen Berg besteigst oder gemütlich durch die Stadt schlenderst spielt überhaupt keine Rolle.
    (Pro-Tipp: Wenn dir normales Wandern zu langweilig ist, suche dir einen schwierigeren Track mit einer anständigen Steigung und frage nach der Bestzeit. Ich wette du schaffst es nicht, diese Zeit zu knacken – oder hast deine Meinung spätestens danach geändert. :D)
  • Landestypische Sportarten ausprobieren: Hast du schonmal Baseball, Muay Thai oder Surfen probiert? Vielleicht entdeckst du hier eine neue Leidenschaft!
  • Nutze die Natur: Keep it simple! Gehe wandern, schwimmen, Rad fahren oder hüpf ins Kajak.
  • Fitness Studios: In Südostasien sowie Zentral- oder Südamerika kannst du pro Session bezahlen. Die Preise variieren und liegen bei ca. 0,50 € – 3 € pro Tageskarte. Wenn du ein paar freie Stunden hast kannst du ein lokales Gym in deiner Nähe finden und dich nicht nur auspowern, sondern auch lustige Gespräche mit den Locals führen.

Setz dich nicht zu sehr unter Druck mit dem Sport – du tust wahrscheinlich schon mehr, als dir bewusst ist, da du beim Backpacken ständig unterwegs bist. Und solltest du dich träge fühlen und keine Lust auf Bewegung haben, ist es manchmal auch in Ordnung zu faulenzen.
Tu das, womit du dich wohl fühlst!

Und jetzt würden wir gern von dir wissen: Wie bleibst du fit auf Reisen? Hast du noch ein paar Insider-Tipps oder betreibst einen Sport auf deiner Weltreise, den man ausprobiert haben muss? Teile das mit uns in den Kommentaren!

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